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hotel4home Magazin | 11/12/2013

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Champagner, Sekt & Co.: Der Guide zum prickelnden Genuss

Champagner, Sekt & Co.: Der Guide zum prickelnden Genuss

Was die Liebe zum Schaumwein angeht, sind wir Weltmeister: 453 Millionen Flaschen konsumierten die Deutschen im Jahr 2012, Tendenz steigend. Zu den besten prickelnden Getränken führt unser Guide durch die Welt von Champagner, Sekt und Prosecco.

Das Statistische Bundesamt ließ im November 2013 die Korken knallen: Im Jahr 2012 wurden in Deutschland 340 Millionen Liter Schaumwein konsumiert – 6,6 Millionen Liter oder 2,0 Prozent mehr als 2011. Macht 453 Millionen Flaschen à 0,7 Liter. Jeder Einwohner im Alter ab 16 Jahre trank damit durchschnittlich 4,8 Liter beziehungsweise 48 Gläser (0,1 Liter) Sekt, Champagner, Obst- oder Fruchtschaumwein.

Doch nicht alles was schäumt bietet auch hohen Genuss. Wer stilvoll feiern will, sollte genau auf das Etikett und die Bezeichnungen achten:

Champagner: Nicht umsonst der König der Schaumweine. Denn nur in einem festgelegten Gebiet im Norden Frankreichs, in der Champagne, dürfen die Trauben für den Champagner angebaut werden – nahezu ausschließlich aus den drei Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Die Lese muss mit der Hand erfolgen, bei der zweiten Gärung in der Flasche („Méthode traditionnelle oder Méthode champenoise“) entstehen die kostbaren Perlen. Edle Tropfen vom ersten und ältesten von Nicolas Ruinart 1729 in Reims gegründeten Champagner-Haus sowie von Bollinger und Louis Roederer finden Sie bei uns im Shop.

Crémant: Doch auch Schaumweine, die in Frankreich außerhalb der Champagne nach der Méthode champenoise hergestellt werden, können hohe Qualität haben. Sie heißen dann Crémant. Hohen Ruf haben die Crémants de Loire oder d’Alsace. Werden für Crémant oder Champagner nur weiße oder rote Trauben verwandt, tragen sie den Zusatz Blanc de Blancs oder Blanc de Noirs. Wie wär’s mit einem köstlichen Crémant de Loire?

Sekt: So heißen Qualitätsschaumweine aus Deutschland und Österreich. Sie müssen einen Alkoholgehalt von mindestens zehn Volumenprozent haben und können sowohl per Flaschengärung als auch mit zweiter Gärung in großen Tanks hergestellt werden. Gerade beim Sekt erkennt man die Qualität an den Zusatzbezeichnungen: Winzersekt dürfen sich nur jene Schaumweine nennen, die ein Winzer in bestimmten Anbaugebieten produziert. Auf dem Etikett sollten auch die Rebsorten und der Jahrgang verzeichnet sein. Winzersekte stehen dem Champagner beim Genuss in nichts nach, hervorragend und empfehlenswert sind der Chardonnay Sekt vom Weingut Becker, der Rosé von Schloss Afalltrach oder ein Winzersekt der Sonne Frankenberg.

Prosecco: Ursprünglich nur der Name einer weißen Rebsorte aus Venetien, steht der Begriff seit 2010 generell für Schaumweine aus dieser Region. Daher lohnt es sich auf die Bezeichnung Prosecco DOC oder DOCG zu achten: Diese Weine stammen aus Veneto und Friaul Julisch Venetien, Weine aus der gleichen Traube aber aus anderen Regionen tragen die Bezeichnung IGT. Der hochwertige Prosecco Spumante entspricht dem deutschen Sekt und wird durch Flaschen- oder Tankgärung hergestellt. Finger weg vom Prosecco frizzante, dem meist nur Kohlensäure unter Druck zugesetzt wird.

 

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